Vorträge

Seit einiger Zeit habe ich angefangen an Vorträgen zu arbeiten, die sich zwar live halten lassen, aber eben besonders auch visuelle komplexere Inhalte vermitteln sollen. Fertiggestellt wurde bisher der Vortrag zur Einführung in die Systematik des Global Commoning Systems. Ein Vortrag zur Einführung in das erste Kapitel des marxschen Kapitals (mit Bier) und ein Kollaborations-Projekt zur Einführung ins Commoning/Gemeinschaffen sind in Arbeit.

Systematik des Global Commoning System

Das ‘Global Commoning System’ ist unser Anlauf eine Grundlage zur Aufhebung kapitalistischer Verhältnisse zu schaffen. Das ist ein großes Anliegen und wir sind ein kleines Team, aber ich denke, was wir machen, ist wichtig. Da wir aber dringend neue Aktivist:innen brauchen, ist es natürlich ab und an notwendig uns zu erklären. Wenn du also nicht die ganze Textreihe lesen möchtest, dann bekommst du durch den Vortrag hoffentlich trotzdem einen ausreichenden Einblick. Und wenn du es dann gut findest und Bock und Zeit hast: Melde dich!

Kennst du schon unsere Projekt-Seite? Da gibt es unzählige Informationen mehr.

Den Vortrag gibts einmal als 20-minütige Sprint-Version und einmal dreinmal länger mit Erklärungen. Der Foliensatz ist beides mal gleich.

Das Kapital von Marx mit Bier

Trotz seines Alters von 150 Jahren ist das ‘Kapital’ von Marx für mich das mit Abstand wichtigste Werk um die heutige Gesellschaft zu verstehen. Aber wie bekommt man den Inhalt vermittelt? Ich weiß es nicht, aber trinke gern.

Das Ziel war und ist es einen präzisen Vortrag zu entwickeln, der in Kneipen gehalten, aber nie zuende geführt wird. Warum nicht? Weil dabei gesoffen wird und irgendwann entweder der Vortragende oder die Zuschauenden keinen Bock mehr haben. Ich finde das witzig – eigentlich wäre ich ja auch lieber Bassist einer Punk-Band als Theoretiker. Und um ehrlich zu sein, sind es auch nicht ein, sondern es werden zwei Vorträge. Gerade arbeite ich an einer Einführung nur zum ersten Kapitel – weil das wichtig ist. Und wenn das Filmprojekt ‘Rot und Schwarz‘ endlich näher rückt, soll der zweite Vortrag (gröber, aber der ganze erste Band) entstehen. Der aufgenommene zweite Vortrag soll dann als Lückenfüller für die Theorie-Kapitel dienen, bis sich jemand endlich die Mühe mit coolen Animationen macht.

Das Gemeinsame heute (Arbeitstitel)

Wie kommen wir aus diesen kapitalistischen Verhältnissen raus, denen wir allesamt ausgeliefert zu sein scheinen und die uns an der Hand nehmen, diese Menschenheit zusammen gegen die Wand zu fahren? Nur, wenn wir uns auf die Welt als eine Gemeinsame beziehen und es schaffen, den gesellschaftlichen Re-Produktionsprozess nach unseren Bedürfnissen zu organisieren. Die Beschäftigung mit dem Gemeinsamen – auch ‘Commons-Theorie’ genannt – eröffnet einen Ausweg, aber die Grundlagen davon sind schwer zu verstehen.

Dieser Vortrag wird modular aufgebaut sein und nähert sich dabei entweder den Theorien einzelner Autor:innen oder einzelnen Praxis-Projekten. Der Plan ist es, die jeweiligen Kapitel meines besten Wissens und Gewissens nach zu entwerfen und danach mit den entsprechenden Autor:innen oder Fachleuten zusammen zu überarbeiten und aufzunehmen. Wenn das klappt, wie ich mir das vorstelle, können wir die Commons-Theorie so gut nach außen bringen. Aber ein bisschen dauert das alles noch.

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